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Veranstaltungen

Iphofens Veranstaltungen: Hier kann man was erleben!

Wein und Genuss stehen in Iphofen bei vielen Veranstaltungen im Mittelpunkt. Aber auch Kulturliebhaber kommen auf ihre Kosten. Die vielen Feierlichkeiten lassen die Besucher Iphofen mit allen Sinnen erleben. Und die Eindrücke wirken noch lange nach.

In Iphofen kann man das ganze Jahr über etwas erleben. Vom großen Marktplatz-Winzerfest bis hin zu Kleinkunst und traditionellen Festen in den Stadtteilen – Iphofen bietet den perfekten Rahmen für viele Veranstaltungsformate.

So heißt es denn auch Genießen mit allen Sinnen im Kulturprogramm der Stadt Iphofen, das halbjährlich erscheint. Ob genussvolle Weinveranstaltungen wie die Iphöfer Weinfreundschaften oder die Fränkische Feinschmeckermesse, Konzerte, Kabarett, Ausstellungen oder Führungen sowie weihnachtliche Highlights – erleben Sie die Weinstadt Iphofen in allen Facetten!

Wer selbst eine Veranstaltung plant, der ist in Iphofen genauso richtig. Der Karl-Knauf-Saal in der Karl-Knauf-Halle oder Tagungs- und Veranstaltungsräume der Gastgeber, Vinothek und Weingüter bieten den passenden Rahmen für Ihre Tagung oder Feier.

Die nächsten Termine in Iphofen:

23.07.2017 11:00 Uhr bis 05.11.2017 17:00 Uhr

Sonderausstellung "Frühe MAIN Geschichte"

23.07.2017 11:00 Uhr bis 05.11.2017 17:00 Uhr · Iphofen Knauf-Museum

Sonderausstellung "Frühe MAIN Geschichte"

Sonderausstellung "Frühe MAIN Geschichte - Archäologie am Fluss"

Erstmals widmet ein Museum der Archäologie am Main eine eigene Ausstellung. In der aufwändig gestalteten Sonderausstellung „Frühe MAIN Geschichte - Archäologie am Fluss“ zeigt das Knauf-Museum Iphofen Archäologische Objekte aus dem Main. Der Besucher hat die Möglichkeit in der Ausstellung den Lauf des Mains von den Quellen bis zur Mündung anhand von archäologischen Exponaten zu folgen und die Geschichte der Menschen am Fluss von der Steinzeit bis in das Frühe Mittelalter zu erleben.

Schon immer war der Main eine Lebensader. Im Mainkies findet man heute noch die Werkzeuge früher Menschen aus der Altsteinzeit. Nach der letzten großen Eiszeit (ab ca. 10.000 v. Chr.) in der Mittelsteinzeit, hielt man sich gerne an den Ufern des Flusses auf, um nach Fischen und Wasservögeln zu jagen.
Der Main war der Verkehrsweg, der neue Menschen und Technologien brachte: Ab ca. 5500 v. Chr. kamen die ersten Ackerbauern und ließen sich auf den fruchtbaren Lössböden am Maindreieck nieder. Zahlreiche im Main niedergelegte Steinbeile aus fast allen jungsteinzeitlichen Kulturen geben Zeugnis davon, dass der Main auch ein heiliges Gewässer war, wo man Opfer für die Götter nieder legte.
Auch das Wissen über die Herstellung von Metall verbreitete sich zuerst über den Main: Fast alle frühbronzezeitlichen Fundstellen (ab ca. 1800 v. Chr.) liegen in der Nähe des Mains. Ohne die logistische Verbindung zum Main wäre die Verarbeitung von Bronze auf dem Bullenheimer Berg nicht möglich gewesen, denn die Rohstoffe mussten von weit her geschafft werden. In der Spätphase der Bronzezeit (ca. 1200-800 v. Chr.) deponierte man - wohl aus religiösen Gründen - besonders viele wertvolle Gegenstände im Main, darunter zahlreiche Schwerter.
In der frühen Eisenzeit (ca. 750-450) legten keltische Fürsten ihre Burg über dem Main im Bereich der heutigen Festung Marienberg in Würzburg an. So standen sie mit der damaligen Welt in Verbindung und verfügten sogar über griechische Luxuskeramik.
Hoch über dem Main errichteten Kelten in der späten Eisenzeit (ca. 450-30 v. Chr.) auf dem Gipfelplateau des Staffelbergs eine bedeutende stadtartige Anlage, bei der es sich wahrscheinlich um die aus der Antike bekannte Stadt „Menosgada“ handelt.
Als die Römer in der Zeit des Kaisers Augustus versuchten das Land jenseits des Rheins zu erobern, war der Main das Einfallstor nach Osten. An der Spitze des Maindreiecks in Marktbreit legten sie ein großes Doppellegionslager an, das aber wegen der Niederlage in der Varusschlacht 9. n. Chr. nur kurzen Bestand hatte. Ab ca. 90 n. Chr. bildete der Main als sog. „Nasser Limes“ zwischen Bürgstadt und Großkrotzenburg auf ca. 50 km Länge die Grenze des römischen Reichs. Inschriften auf römischen Weihe- und Altarsteinen geben uns Kenntnis davon, dass dort römische Holzfällerkommandos unterwegs waren, die das geschlagene Holz auf dem Wasserwege transportierten. Auch der Buntsandstein wurde als begehrtes Baumaterial mainabwärts verschifft.
Im 3. Jh. n. Chr. bedrohten die Alamannen die römische Reichsgrenze. Deshalb wurden zur Abschirmung im Vorfeld des Limes romfreundliche Burgunder angesiedelt. Auf der Wettenburg in der Mainschleife bei Urphar waren solche burgundischen Einheiten in römischen Diensten stationiert.
Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches hatten die Alamannen zunächst die Oberhand, letztendlich waren es aber die Franken, die nach 531 aus dem Mittelrheingebiet über den Main nach Osten bis zum Steigerwald vordrangen und das heutige „Franken“ entstehen ließen. In Karlburg am Main gründeten sie ein Kloster und nutzen den Platz als Zentralort zur Erschließung der Mainlande. In der Karolingerzeit wurde der Main zu einem wichtigen Verkehrsweg für den Landesausbau in Oberfranken. Karl der Große machte 793 n. Chr. den ersten Versuch den Main mit der Donau durch einen künstlichen Kanal zu verbinden.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag 10:00 - 17:00 Uhr
Sonntag 11:00 - 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Weitere Informationen

24.09.2017 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Wein-Kulinarischer Spaziergang zur Iphöfer Kirchweih

Sonntag, 24.09.2017 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr · Iphofen Altstadt

Wein-Kulinarischer Spaziergang zur Iphöfer Kirchweih

Iphofen feiert vom 22. bis 26. September 2017 Kirchweih. Höhepunkt ist am Kirchweihsonntag der Wein- Kulinarische Spaziergang mit abwechslungsreicher musikalischer Umrahmung.

Über 50 Akteure verwandeln beim Wein-Kulinarischen Spaziergang am Iphöfer Kirchweihsonntag die historische Altstadt in eine Genuss- und Flaniermeile. Offene Winzerhöfe, Musik, traditionelle Kirchweihgerichte in der Gastronomie, offene Galerien und Museen, verkaufsoffener Sonntag und Präsentationen auf dem Marktplatz bieten Genuss und Information für jeden Geschmack.

Der Rummelplatz am Parkplatz Einersheimer Tor sorgt vor allem bei den kleinen Gästen für gute Unterhaltung.
Während des „Wein-Kulinarischen-Spaziergangs" durch die historische Altstadt Iphofens erfahren Sie die ganze Kompetenz der Iphöfer Winzer, das mittelalterliche Flair der Stadt und die Freude an den kulinarischen Köstlichkeiten der Iphöfer Gastronomie.
Die Vinothek lädt an allen Tagen dazu ein, die fränkische Weinkultur zu erleben.

01.10.2017 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Herbst- und Kelterfest

Sonntag, 01.10.2017 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr · Iphofen-Mönchsondheim Kirchenburgmuseum

Herbst- und Kelterfest

Herbst- und Kelterfest - Das Fest des guten Geschmack

Beim Herbst- und Kelterfest kommen Genießer zum Zug: Apfelsaft direkt von der Kelter, Butter und Buttermilch aus dem Butterfass, geschnittenes und eingestampftes Weißkraut aus dem Krautstücht und leckere „Apfelkräpfli mit Vanillsoß" bieten für den Gaumen ein Fest der Sinne. Besonders beliebt ist seit Jahren die Krautwurst mit Kartoffeln.
Natürlich dürfen alle Besucher beim Backen, Buttern und Keltern fleißig mithelfen!

Bei regnerischer Witterung stehen überdachte Räumlichkeiten zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Kirchenburgmuseum Mönchsondheim

07.10.2017 13:30 Uhr

Einholen der Letzten Fuhre

Samstag, 07.10.2017 13:30 Uhr · Iphofen Marktplatz

Einholen der Letzten Fuhre

Dieses Jahr laden die Iphöfer Winzer schon am ersten Samstag im Oktober zum feierlichen Einholen der "Letzten Fuhre" nach Iphofen ein. Die „Letzte Fuhre“ symbolisiert das Ende der Weinlese in den Weinorten Frankens.

Mit festlich geschmückten Wagen ziehen die Iphöfer Winzer um 13:30 Uhr begleitet von der Winzertanzgruppe und dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr vom Einersheimer Tor zum historischen Marktplatz.
Dort werden sie von Bürgermeister Mend und den Vertretern der Iphöfer Kirchen empfangen. Nach kurzen Ansprachen und der Segnung des Lesegutes laden typisch fränkische Genüsse wie Bremser, Zwiebelkuchen, Schmalzbrot, Bratwurst, Kaffee & Kuchen zum Verweilen auf dem Rathausvorplatz ein.
Die Kinder der Winzertanzgruppe unterhalten mit fränkischen Tänzen.
Für die musikalische Umrahmung des bunten Treibens auf dem Marktplatz sorgt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Iphofen.

Da der zweite Samstag im Oktober in diesem Jahr erst auf den 14. Oktober fällt, findet die gelebte Tradition dieses Jahr eine Woche früher statt, damit die Lese noch nicht vollständig beendet ist und die Winzer noch Trauben und Bremser anbieten können.

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