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Mittelwald Iphofen

Der Mittelwald Iphofen: Wo Hirschkäfer und bunter Mittelspecht wohnen

Der Iphöfer Wald ist etwas Besonderes. Das Mittelwald-Informationszentrum an der Bildeiche ist ein Schaufenster in den interessanten und sehenswerten Lebensraum Mittelwald. Eine einmalige Gelegenheit, das Kulturerbe Mittelwald zu erleben!

Zwischen Iphofen und seinem Stadtteil Birklingen ist im Rahmen des Life+ Naturschutzprojektes ein interessantes Informationszentrum zum Kulturerbe Mittelwald entstanden. Im Umfeld der Bildeiche, einer imposanten alten Eiche, geben ein Schaumittelwald, Naturerlebnisweg und Informationspavillon vielfältige Einblicke in das Kulturerbe Mittelwald.

Interessante Einblicke in den Mittelwald

Wie und vom wem wird der Wald bewirtschaftet? Welche Tiere und Pflanzen leben dort? Anschauliche Antworten auf diese Fragen finden interessierte Besucher im Mittelwald-Informationspavillon.

Mit alten Werkzeugen aus der Forstwirtschaft und interaktiven Tafeln lernt der Gast spielerisch die traditionelle Bewirtschaftungsform sowie die Bewohner des Mittelwaldes und anderer Kernlebensräume am Steigerwaldrand kennen. Einige dieser Arten können sogar in Schaukästen aus nächster Nähe betrachtet werden.

Das Geländemodell gibt einen plastischen Überblick über das Projektgebiet und zeigt unter anderem Höhenverhältnisse und Waldanteil. Die Fotowand verdeutlicht die enge Verzahnung zwischen Landbewirtschaftung, Naturschutz, Erholungsraum und Heimat.

  • Die Öffnungszeiten des Mittelwald-Informationspavillons teilt Ihnen die Tourist Information gerne mit, Telefonnummer +49 9323 870306.

Im Mittelwald mit anpacken

Im Mittelwald gibt es immer etwas zu tun. Der Naturerlebnisweg „Mittelwaldweg“ gibt vor allem kleinen Wandern ausreichend Gelegenheit, mit anzupacken und mehr über die Mittelwald-Bewohner zu erfahren. Vielleicht begegnet einem ja ein Hirschkäfer oder ein bunter Mittelspecht.

  • Führungen auf dem Mittelwald vermittelt die Tourist Information, Telefonnummer +49 9323 870306

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Was ist ein Mittelwald?

Jahrhundertelang wurde in den Wäldern das Unterholz im Abstand von etwa 30 Jahren als Brennholz eingeschlagen, während das Oberrholz geschont wurde. So entstand der sogenannte Mittelwald. Besonders die Eichen-Hainbuchenwälder erhielten hierdurch ihr charakteristisches Aussehen und ihren enormen Reichtum an unterschiedlichen Strukturen, wie beispielsweise verschiedene Stockwerke, Baumhöhlen oder Totholz.

Wegen seiner Artenvielfalt und als Heimat bedrohter Tier- und Pflanzenarten zählt der Mittelwald zu den wertvollen Biotoptypen in Bayern.

Wissenswertes zur heutigen Nutzung des Mittelwaldes

In den Wäldern um Iphofen werden Mittelwälder bis heute traditionell genutzt. Die Nutzung ist unterschiedlich geregelt:

  • auf einem Teil der Flächen: Verkauf von Unterholz an Selbstwerber
  • einige Waldflächen in den Stadtteilen Iphofens sind Eigentum von Rechtlergemeinschaften, die die Bewirtschaftung eigenverantwortlich organisieren
  • im Iphöfer Stadtwald gelten unverändert die Regeln des 18. Jahrhunderts: Bürger, die innerhalb der Iphöfer Stadtmauer wohnen und eine Feuerstelle haben, besitzen das Recht, das Unterholz einer zugelosten „Laube“ zu nutzen
Mittelwalderlebniszentrum
Mittelwalderlebniszentrum
Wälder. Wiesen. Wundervoll.
Wälder. Wiesen. Wundervoll.
Mittelwaldpavillon Innenansicht
Mittelwaldpavillon Innenansicht
Mittelwald Iphofen
Mittelwald Iphofen
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